19./20.Jh. - Liebenburg & Hildesheim

Familie Heinrich Steinkamp und Bertha Kiehne

Heinrich Wilhelm Steinkamp, 1881 in Dörnten (Liebenburg, Kreis Goslar) als Sohn von Wilhelm Steinkamp und Marie Louise Fütterer geboren, heiratete 1912 in Liebenburg Bertha Kiehne, ebenfalls Jahrgang 1881, aus Liebenburg-Lewe.

Hochzeit in Liebenburg, Sept.1912.

Neben dem Bräutigam die Brauteltern: Wilhelm Kiehne und seine Frau

Neben der Braut die Eltern des Bräutigams: Wilhelm Steinkamp und Louise Fütterer

Heinrich war ursprünglich Friseur, trat aber 1903 ins Militär ein, wo er anfangs als Ersatz-Rekrut beim Inft.-Regiment No.113 in Freiburg / Baden, später als Sanitätsgefreiter beim Hannoverschen Pionier-Batallion No.10 in Minden / Westfalen tätig war. Außerdem war er noch im 2. westfälischen Pionierbatallion No.24 in Cöln-Riehl. Im ersten Weltkrieg war er Feldlazarettinspektor in Rouvroy, Frankreich. Bis 1919 blieb Heinrich beim Militär, bevor er dann einen zivilen Beruf ergriff: Justizsekretär. Die dafür nötigen Fertigkeiten hatte er in seinen Jahren beim Lazarettverwaltungsdienst erlangt.

 

Friederike Dina Berta (die sich mal mit, mal ohne 'h' schrieb) Kiehne war war die Tochter von Wilhelm Kiehne. Vor ihrer Hochzeit war sie Schneiderin; den Beruf hatte sie vermutlich von ihrem Vater erlernt.

 

1920 siedelte die Familie mit ihren drei Kindern nach Hildesheim über, wo Heinrich eine Anstellung als Justizsekretär im Amtsgericht bekommen hatte. Ein weiteres Kind wurde geboren, und die Familie blieb auch im 2. Weltkrieg in Hildesheim. Wilhelm und Berta starben in den 1960er Jahren. Sie hinterließen vier Kinder und acht Enkelkinder.

 

Berta Kiehne und Heinrich Steinkamp waren meine Urgroßeltern.

Aus der Hand von Heinrich Steinkamp stammt übrigens der Lebenslauf, aus dem ein Ausschnitt als Header dieser Seite dient. Seine Tochter fand seine Handschrift immer so schön, deshalb hatte sie den Lebenslauf überhaupt aufgehoben und damit einen wertvollen Baustein für die Ahnenforschung gelegt.