Vorgestellt:

Muss man gesehen haben:

Wilhelm Kiehne im hohen Alter. Schaut Euch mal das Ohr an! Was ein Haudegen.

Was ist neu?

 

Oktober 2018

 

Neue Dokumente wurden digitalisiert, ein Hoch auf die Mormonen. Unter anderem sind dabei Kirchenbücher aus dem Burgenland (da kann ich Funde zur Familie Haubenreißer machen) sowie welche aus Hamburg (hoffentlich Funde zu Heinrich Meier). Auch wenn die digitalisierten Daten von einer Bezahlplattform etwas aufbereitet und grob indiziert wurden, ist es dennoch eine rechte Fleißarbeit. Hier mal zum Reinschauen:  Ausschnitt aus dem ev. Kirchenbuch aus Steckelberg - versucht doch mal, was Ihr entziffern könnt (zum Vergrößern draufklicken).

Auffällig sind die Namen im Burgenland: Der hippste Mädchenname in den 1830er Jahren schien Erdmuthe zu sein. Platz zwei geht an Libertine. Die werden wohl beide so schnell nicht wieder in Mode kommen. Auch ungewohnt: mitunter wurde den Frauennamen eine Geschlechtsendung angehängt. Die Tochter von Herrn Böttcher hieß also Frl. Böttcherin, die von Herrn Schneider Frl. Schneiderin und die von Herrn Zimmermann Frl. Zimmermannin. Kein Witz.

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Garnicht weiter geht es momentan bei der Burgdorf-Beuger-Seite der Familie. Nach dem Abgrasen der katholischen Kirchenbücher herrscht bis auf weiteres Schweigen im digitalen Walde. Für die Burgdorfs und die Beugers muss ich die Archive persönlich aufsuchen. Das ist aufwändig und dauert entsprechend.

September 2018

 

Die Erlebnisse der Familie Kiehne in Australien lassen mich nicht los. Die Recherche ist schwierig - bei den australischen Quellen muss ich erstmal einen Durchblick bekommen. Für Kontakte zu hilfswilligen AustralierInnen erweist sich facebook als das passende Medium. Immerhin ergab sich dadurch inzwischen ein vermutlicher Wohnort: in einem Ortsteil von Brisbane mit dem zauberhaften Namen Woolloongabba lebte ein "Wilhelm Kiehne, tailor". Neu ist außerdem die Erkenntnis, dass der Familienname offenbar manchmal auch als "Kühne" geschrieben wurde.

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Einer der neuen alten Kontakte zur entfernteren Verwandtschaft erweist sich als recht fruchtbar. Einer der "verlorenen Cousins" hat noch enorm viel Wissen über die Ahnen, und zudem Spaß am Knobeln. Famos!

 

Juni 2018

 

Endlich war ich im Landesarchiv in Wolfenbüttel. Auf der Tagesordnung v.a. die Fragen:

Wer war tatsächlich die Mutter von Bertha Kiehne?

Wann und wie starb Wilhelm Meier?

Ich fand Antworten, aber auch ganz neue Fragen. Mehr demnächst hier.

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Ich bereite meine nächsten Archivbesuche vor. Die Vorrecherche zieht sich wie Kaugummi. Viele Ahnen waren z.B. in Immenrode. Das gehört heute zu Goslar; früher mal zu Vienenburg. Das landeskirchl. Archiv Braunschweig behauptet auf seiner Webseite, die immenroder Kirchenbücher des fraglichen Zeitraums sind im Landesarchiv Wolfenbüttel. Das Landesarchiv Wob. weiß davon aber nichts. Wenige Ausschnitte der immenroder Kb sind offenbar im Landesarchiv Hannover (das immer noch wegen Umbau vorübergehend in Pattensen ist). Wo muss ich denn nun hin? Ich habe das landeskirchl. Archiv in Braunschweig angeschrieben, um Aufschluss zu erhalten. Erstmal geht's wohl ins Landesarchiv nach Wolfenbüttel - dort gibt es so viel zu suchen, dass meine Quellenliste bereits über 20 Seiten hat.

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Das wunderbare Jugendstil-Fotoalbum, das mir durch einen lieben Verwandten aus Espelkamp zur Verfügung gestellt wurde, wird mich eine Weile beschäftigen. Mit sehr viel Geduld, einer Pinzette und Omas altem Pellkartoffelmesser gelingt es nach und nach, alle Fotos beschädigungsfrei aus dem ca. 100jährigen brüchigen Einsteckalbum zu befreien - eine wahre Zeitreise ist das, die Fotos sind phänomenal! Viele davon sind in der Galerie der Unbekannten zu sehen.

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Der erhoffte Kontakt zu Kiehne-Nachfahren in Australien kommt mehr als schleppend voran. Womöglich hatte ich mir da zuviel erhofft.

 

Mai 2018

 

Ausgerechnet, als Internet-Deutschland wegen der neuen DSGVO kopf steht, entschließe ich mich, eine Website zu machen. Na, das kann ja was werden.

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Neue Kontakte tun sich auf - Minden, Wiefelstede, Espelkamp, Australien...

Ich kann nicht fassen, wie großzügig die entfernten Verwandten sind. Sie kennen mich bisher nur vom Hörensagen oder garnicht; übersenden mir aber trotzdem Schätze an Daten, Geschichten, Bildern!

 

April 2018

 

Ich forsche im ev. Kirchenbuchamt Hannover. Die Mikrofilme aus den Nachkriegsjahren sind schlecht zu erschließen; da kommt nicht wirklich Freude auf. Aber ich mache einige Funde.

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Ich forsche im Stadtarchiv Hildesheim. Hier ist alles gut (zu gut?) organisiert. Es geht voran, wenn auch langsam. Neuer Fund: Johanne Kalbreyers Vater hieß nicht Heinrich sondern August und kam nicht aus Neustadt, sondern aus Hildesheim.